Jacke
Jacken trägt man vor allem in den kühleren Jahreszeiten, also im Herbst und Winter. Jacke leitet sich aus dem Französischen ab, von jaque, im 14./15. Jh. von Schekke, im 19. Jh. von Jackett. Eine Jacke ist laut Definition eine der Länge nach zu schließende Überbekleidung, meist taillen- bis hüftlang, in der Regel mit Ärmeln. In historischen Zeiten war die Jacke eher ein bürgerlich/bäuerliches als gehobenes, repräsentatives Kleidungsstück; wenn aufwendiger, dann für Herren als "Rock", wobei die Übergänge fließend sind. Die Grundform gibt es in diversen Ausprägungen, zum Beispiel unterscheidet man Strickjacken, Bolerojacken, Anoraks, Caracos, Carmagnoles, Janker, Joppen, Lumberjacks, Matinées, Spenzers, Wams, Windjacken und Zuaven-Jacken.
Der Anorak (eskimoisch) ist eine leichte, wetterfeste Windjacke bzw. -bluse, die ursprünglich in Skandinavien aufgekommen ist. Er ist allgemein beliebt seit der Winterolympiade 1936 und war zunächst hauptsächlich Teil der Wintersport-Ausrüstung. Original war der Anorak eine Schlupfbluse mit Taillenzug, etwa oberschenkellang mit Kapuze und Reißverschluss, in den 50er-Jahren vielfach mit Plüschfütterung und Pelz am Kapuzenrand und in den 60er-Jahren auch als Stepp-Anorak.
Eine Caraco ist eine anliegende Schoßjacke für Frauen mit halblangen Ärmeln, Schöße in wechselnder Länge, mit großem Ausschnitt, Revers oder Rüscheneinfassung und meist einem vorderen Hakenverschluss. Sie war bereits im 18. Jh. als bürgerliches Kleidungsstück weit verbreitet, ab den 1780er-Jahren in vornehmen Kreisen zum Reifrock als Negligé-Jäckchen, auch als Reitkleidung beliebt, schließlich löste es die Hofkleidung ab.
Eine Carmagnole ist eine Jakobinerjacke, eine langärmelige, kurze Jacke mit Revers. Sie war bäuerliche und bürgerliche Arbeitskleidung und bis 1790 populär: Die Jacken der aus Carmagnola stammenden Arbeiter wurden z.Z. der Französischen Revolution aus Marseille in Paris eingeführt, von den Jakobinern in ähnlicher Form als Revolutionstracht übernommen. Der Janker ist eine alpenländische Trachtenjacke, für den Sommer aus Leinen oder Baumwolle, für den Winter aus Loden. Die Farbe ist je nach Region meist grau, wollweiß, grün oder rot; mit andersfarbigem Besatz, besonders an kragenlosen Modellen oft mit Kanteneinfassung und mit Trachtenknöpfen aus Horn oder Metall. Die Joppe war ursprünglich ein eng anliegendes, vorne zu schließendes Obergewand, vermutlichh auf die Djubbeh zurückgehend, etwa seit Ende des 12. Jh. von Männern, später auch von Frauen bis ins späte Mittelalter getragen. Jacken trägt man vor allem in den kühleren Jahreszeiten, also im Herbst und Winter. Jacke leitet sich aus dem Französischen ab, von jaque, im 14./15. Jh. von Schekke, im 19. Jh. von Jackett. Eine Jacke ist laut Definition eine der Länge nach zu schließende Überbekleidung, meist taillen- bis hüftlang, in der Regel mit Ärmeln. In historischen Zeiten war die Jacke eher ein bürgerlich/bäuerliches als gehobenes, repräsentatives Kleidungsstück; wenn aufwendiger, dann für Herren als "Rock", wobei die Übergänge fließend sind. Die Grundform gibt es in diversen Ausprägungen, zum Beispiel unterscheidet man Strickjacken, Bolerojacken, Anoraks, Caracos, Carmagnoles, Janker, Joppen, Lumberjacks, Matinées, Spenzers, Wams, Windjacken und Zuaven-Jacken.
Der Anorak (eskimoisch) ist eine leichte, wetterfeste Windjacke bzw. -bluse, die ursprünglich in Skandinavien aufgekommen ist. Er ist allgemein beliebt seit der Winterolympiade 1936 und war zunächst hauptsächlich Teil der Wintersport-Ausrüstung. Original war der Anorak eine Schlupfbluse mit Taillenzug, etwa oberschenkellang mit Kapuze und Reißverschluss, in den 50er-Jahren vielfach mit Plüschfütterung und Pelz am Kapuzenrand und in den 60er-Jahren auch als Stepp-Anorak.
Eine Caraco ist eine anliegende Schoßjacke für Frauen mit halblangen Ärmeln, Schöße in wechselnder Länge, mit großem Ausschnitt, Revers oder Rüscheneinfassung und meist einem vorderen Hakenverschluss. Sie war bereits im 18. Jh. als bürgerliches Kleidungsstück weit verbreitet, ab den 1780er-Jahren in vornehmen Kreisen zum Reifrock als Negligé-Jäckchen, auch als Reitkleidung beliebt, schließlich löste es die Hofkleidung ab.
Eine Carmagnole ist eine Jakobinerjacke, eine langärmelige, kurze Jacke mit Revers. Sie war bäuerliche und bürgerliche Arbeitskleidung und bis 1790 populär: Die Jacken der aus Carmagnola stammenden Arbeiter wurden z.Z. der Französischen Revolution aus Marseille in Paris eingeführt, von den Jakobinern in ähnlicher Form als Revolutionstracht übernommen. Der Janker ist eine alpenländische Trachtenjacke, für den Sommer aus Leinen oder Baumwolle, für den Winter aus Loden. Die Farbe ist je nach Region meist grau, wollweiß, grün oder rot; mit andersfarbigem Besatz, besonders an kragenlosen Modellen oft mit Kanteneinfassung und mit Trachtenknöpfen aus Horn oder Metall. Die Joppe war ursprünglich ein eng anliegendes, vorne zu schließendes Obergewand, vermutlichh auf die Djubbeh zurückgehend, etwa seit Ende des 12. Jh. von Männern, später auch von Frauen bis ins späte Mittelalter getragen.
