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Strümpfe

Strümpfe, manchmal auch Socken genannt, wurden schon von Schauspielern der römischen Antike getragen, wobei damals mit soccus eher eine Art Hausschuh gemeint war. Der Strumpf, wie wir ihn heute kennen, entwickelte sich aus den Fußlappen: Zunächst wurde daraus so etwas wie eine Strumpfhose, später trug man Hosen bis zu den Knien und darunter separate Fußbekleidung.

Die Wörter Strümpfe und Socken werden teilweise synonym gebraucht, eigentlich bezeichnet Strumpf aber ein Kleidungsstück, das mindestens bis zur Mitte der Wade reicht, während Socken kürzer sind und etwas über den Fußknöchel hinausgehen. Heute gibt es auch noch eine kürzere Version, die noch unter dem Fußknöchel endet, die sogenannten Sneakersocken, die den Eindruck erwecken, dass man barfuß in den Sneakern ist. Ursprünglich waren Strümpfe so lang wie heute die Overknees. Für Herren werden üblicherweise Kniestrümpfe angeboten, die knapp unterhalb des Knies enden, aber auch für Damen sind Kniestrümpfe erhältlich. Fußbekleidung ist an die Schuhgrößen angepasst, wobei immer circa vier Schuhgrößen zu einer Sockengröße zusammengefasst werden.

Strümpfe sind in verschiedenen Materialien erhältlich. Früher wurden sie aus Seide gefertigt, heute dominieren eher andere Naturfasern wie Baumwolle und Wolle, teilweise auch gemischt, teilweise auch durch Chemiefasern ergänzt oder ersetzt. Letzteres ist vor allem der Fall bei Sport- oder Funktionssocken, die zum Beispiel für einen besseren Schweißtransport oder eine optimale Dämpfung sorgen.

Damit man stilistisch auf der sicheren Seite ist, sollte man folgende Regel beachten: Trägt man Halbschuhe, sollten die Strümpfe dunkler sein als die Farbe der Schuhe. Bei schwarzen Schuhen trägt man auch schwarze Fußbekleidung. Für Herren empfehlen sich Kniestrümpfe, damit die Beine auch noch beim Übereinanderschlagen komplett bedeckt sind. Bei Damen ist es mittlerweile üblich, im Sommer keine Fußbekleidung zu tragen, wobei viele auf Füßlinge zurückgreifen, um Blasenbildung zu vermeiden. Im privaten Bereich ist dieser Trend auch immer mehr bei Männern zu beobachten, allerdings wird dies teilweise immer noch mit einem Stirnrunzeln betrachtet.

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