Warm und trendsicher durch den Winter
Bald geht es los und in den einschlägigen Geschäften werden die kleinen Jäckchen von der Stange genommen und durch warme, flauschige Mäntel ersetzt. Wie man es schafft im Winter 2011/2012 nicht bloß mollig warm eingepackt, sondern auch blendend schön durch den Schnee zu stapfen, klären wir hier.
Das Cape
Nicht neu, aber immer noch sehr kleidsam ist das Cape. Seit den 70er Jahren mal mehr mal weniger im Mittelpunkt der Kollektionen spielt der weit geschnittene Überwurf in der Mode für Frauen wieder eine tragende Rolle. Meist wird er diese Saison etwas länger geschnitten und mit einer Knopfleiste ergänzt, sodass er auch stürmischen Wind und Wetter standhält. Durch die weite Schnittform lässt er sich dabei jedoch prima über so gut wie jedem Kleidungsstück tragen ohne dabei die unterliegenden Schichten zu zerknüllen. Die Kombination macht hier alles denn ein Mantel in Capeform kann mit High Heels, einer engen Leggins und einem seidigen Schal sowohl einen äußerst eleganten, wie auch mit Sneakers, Jeans und Pudelmütze einen sehr lässigen Look kreieren.
Große Kapuzen
Für fast alle Mäntel und Jacken gilt: ans obere Ende gehört eine große Kapuze! Kapuzen sind nicht nur äußerst praktisch, da sie spontan vor Regen und Wind schützen, sondern auch wirklich kleidsam. Sie hüllen den Träger geheimnisvoll ein und runden das Outfit nach oben hin ab. Wer lange Haare hat, kann diese ruhig nach vorne stylen und lässig aus der Kapuze raushängen lassen, das schmeichelt der Gesichtsform.
Eine genauso schöne Alternative zu großen Kapuzen bieten die immer noch aktuellen Schlauchschals. Wie ein an den Enden zusammengenähter Schal lassen diese sich um Hals und Schultern wickeln und auch als Kapuze nutzen. Sie sind also eine tolle Möglichkeit, fast jedes winterliche Outfit wandelbar aufzuwerten und sich dazu noch schön flauschig einzukuscheln.
Trenchcoats für die schlanke Linie
Ein wahrer Klassiker, der sich Jahr für Jahr seinen Stammplatz in den Mantel Kollektionen wieder holt, ist der Trenchcoat. Ursprünglich wurde er von Thomas Burberry und Aquascutum London Ende des 19. Jahrhundert für die britische Armee entworfen. Das Material, in Kombination mit der Doppelknopfleiste, sollte ihn besonders witterungsbeständig machen und den Träger vor Wind schützen. Im Laufe der Jahre verlor er jedoch immer mehr den Charakter des Funktionskleidungsstücks und wurde, spätestens seit Humphrey Bogart ihn in Casablanca trug und Audrey Hepburn in Frühstück bei Tiffany mit Trenchcoat durch die Straßen lief, zum wahren Trendstück.
Und diesen Status hat er sich auch nach wie vor verdient, denn der lange, schmale Schnitt in Kombination mit dem Gürtel schmeichelt wirklich so ziemlich jeder Figur.
